Trinkwasser auf Teneriffa


Trinkwasser auf Teneriffa ist ein wichtiges Thema. Wie ist die Wasserqualität auf Teneriffa? Kann man das Leitungswasser auf Teneriffa bedenkenlos trinken? Trinkwasserqualität Teneriffa: wie kann ich sie kontrollieren? Warum gibt es für das Leitungswasser immer wieder Warnungen von den Behörden?

Leitungswasser ist nicht nur Lebensmittel Nummer 1, sondern auch der ideale Durstlöscher. Deswegen ist es wichtig, dass man Wasser unbedenklich aus der Leitung trinken kann, es frei von Schadstoffen, Krankheitserregern, Pestiziden, Medikamentenrückständen etc. ist.

 

Trinkwasser auf Teneriffa

Bild: Trinkwasserqualität auf Teneriffa – bestes Wasser auf der Obstfinca

Trinkwasserqualität auf Teneriffa

Das Trinkwasser auf Teneriffa stammt aus knapp 1000 Galerias (Stollen) mit einer Gesamtlänge von über 2000 Km. Diese Galerias werden grundsätzlich vom Regen, aber auch vom Nebel und hoher Luftfeuchtigkeit gespeist. Durch mehrere regenarme Jahre, zunehmenden Bedarf der Landwirtschaft und dem stark steigenden Tourismus leeren sich die Vorratsspeicher stetig.

Trinken ist wichtig und wer viel Leitungswasser trinkt, sollte natürlich auch auf dessen Qualität achten. Vielerorts ist die Trinkwasserqualität auf Teneriffa jedoch bedenklich. Dieses hat mehrere Ursachen. Einerseits weist das Wasser einen hohen Fluorgehalt auf, andererseit ist das Leitungssystem auf Teneriffa stark überaltert.

Zwar wird in der Kariesprophylaxe die Zufuhr von 1 Milligramm Fluorid pro Tag empfohlen, doch die hohe Belastung des Trinkwassers durch Fluor auf Teneriffa kann auf längere Sicht gefährlich für die Zähne und den Knochenaufbau sein.

Das Wasserleitungsnetz auf Teneriffa ist stark überaltert und hat viele Bruchstellen. Auch aus diesem Grund wird das Trinkwasser stark gechlort, so dass es deutlich nach Chlor riecht und schmeckt. Gelegentlich gibt die Regierung selbst Trinkwasserwarnungen heraus, z.B. wegen eines hohen Fluorgehalts oder auch wenn das Wasser aus anderen Gründen bedenklich wird. Gelegentlich wird auch von Rostpartikeln im Leitungswasser berichtet oder gar von schlammig brauner Färbung. Kaffee oder Tee mit Chlorgeschmack sind nicht jedermanns Sache und auch beim Kochen kommt ein ungutes Gefühl auf, was sich neben Chlor, Bakterien, Rost, Schmutz, Kupfer und Blei noch alles auf den kilometerlangen maroden Leitungen eingeschlichen haben könnte. Alles Dinge, die dazu verleiten, nach Alternativen zu suchen.

Trinkwasser in Plastikflaschen

Lidl, Mercanona & Co. bieten Wasser in Flaschen und Behältnissen aller Größenordnung an. Der Preis pro Liter differiert dabei bis zu 500% und so bleibt zunächst nur ein Vergleich von Preis und Leistung übrig, denn nicht jedes teuere Wasser schmeckt automatisch gut und auch günstige Wasser haben oft erstaunlich gute Werte.

Unabhängig von Preis und Geschmack sind die Behältnisse schwer. Runter von der Palette im Supermarkt in den Einkaufswagen, rein in den Kofferraum, raus aus dem Kofferraum in die Küche. So werden aus dem beliebten 8 Liter Behältnis bei Lidl gleich 30 – 40 KG Gewicht bis das Behältnis an Ort und Stelle steht. Bei einem 2 Personen Haushalt durchaus 1000 – 1200 KG Gewicht, die man dabei monatlich zu heben und tragen hat.

Der dabei produzierte Plastikmüll ist jedoch viel schlimmer, unabhängig von der Belastung der PET Flaschen an sich. Der Plastikmüll ist gigantisch und leicht zu veraschaulichen, wenn man nur einmal die Plastikbehältnisse für einen Monat sammelt.

Wasser in Glasflaschen anstatt Leitungswasser

Aus den meisten Supermärkten auf Teneriffa sind Wasserflaschen aus Glas verschwunden. Erfreulicherweise gibt es jedoch den ein oder anderen Lieferservice, der kistenweise Wasserflaschen anliefert und auch wieder abholt. Prinzipiell eine angenehme Lösung, wenn nicht der stolze Preis und auch ein schales Gefühl bleiben würde. Denn der Lieferant würde nur wegen der Lieferung unseres Wassers mehrere Kilometer mit seinem Diesel den Berg herauffahren. Eine enorme und unnötige Mehrbelastung von CO2.

Die Königslösung: eine Filteranlage für Trinkwasser

Die meisten Residenten auf Teneriffa waren sicherlich irgenwann schon einmal im Baumarkt Leroy Merlin und haben dort palettenweise Filteranlagen für Trinkwasser – Osmoseanlagen gesehen. Die große Auswahl läßt auf eine hohe Nachfrage schließen. Es ist aber nicht jedes Produkt wirklich gut und eine Filteranlage sollte nicht nur aus einem Aktivkohlefilter bestehen. Selbst wenn dieser ein wichtiger Baustein einer gesamten Anlage darstellt.

Das gängigste Filtersystem sind Osmoseanlagen. Osmosewasser ist ein sehr reines Wasser und es entsteht durch Filterung in einer Osmoseanlage. Solche Wasserfilter arbeiten nach dem Prinzip der Umkehrosmose, dabei wird das Wasser mit Druck durch eine feine Osmosemembran gepresst. Alle Verunreinigungen, die größer als 0,0001Mikrometer sind, werden dabei zurückgehalten. Bakterien, Viren, Pestizide, Nitrat, Düngereste, Kalk, Salze, Medikamentenreste etc. werden herausgefiltert und in das Abwasser gespült.

Kreuzfahrtschiffe, Medizin, Raumfahrt und auch das Militär verwendet Osmoseanlagen um auch unter schwierigsten Bedingungen reines Trinkwasser zu generieren.

Je reiner ein Wasser ist, umso mehr Transportkapazitäten hat es, um Abbauprodukte und Schlacken aus unserem Körper zu transportieren.

Was unterscheidet eine einfache Osmoseanlage von einem Qualitätsprodukt?

Gute Anlagen verfügen nicht nur über eine Membran, sondern über eine ganze Reihe von Filtern, die verschiedene Aufgaben wahrnehmen. Nach einem umfassenden Vergleich habe ich mich für diese Anlage entschieden:

Ultimate PLUS PRO PERFECT-WATER Osmoseanlage

  • Hohe Leisung durch 600 GPD Membranetechnik
  • Bei regelmäßigem Filtertausch lebenslange Osmosewasser-Garantie
  • Brushless Pumpentechnik
  • Filtergehäuse mit doppelten Dichtungen
  • 10″ Gehäusestandard für günstige Unterhaltungskosten
  • integrierter automatischer Verkeimungsschutz zum Abwasser
  • Abwasserverhältnis 1:1,5
  • RETEC EU Filter
  • Beliebig erweiterbar durch weitere Inlinekartuschen

https://www.regenwasser.com/Osmoseanlagen/Utimate-PLUS-PRO-PERFECT-WATER-ohne-Tank/Ultimate-PLUS-PRO-Umkehrosmoseanlage-2018-Perfect-Water-No-1-600-GPD.html

Die Anlage kommt fertig zusammengestellt und es sind mit wenigen Handgriffen nur die Filter einzusetzen und über die mitgelieferten Eckventile an das Hauswasser anzuschließen.

Wie kann man die Trinkwasserqualität auf Teneriffa selbst kontrollieren?

Die Trinkwasserqualität auf Teneriffa ist so unterschiedlich wie sie nur irgendwie sein kann. Deswegen sind pauschale Aussagen über die Trinkwasserqualität schlicht einfach falsch. Erst wenn man die Trinkwasserqualität kontrolliert hat, kann man sich wirklich sicher sein, was man trinkt.

Wie kann man die Trinkwasserqualität jedoch zuverlässig kontrollieren? Man kann sie leider nur insofern selbst kontrollieren, indem man dazu ein Labor aufsucht. Im Labor erhält man dazu einen sterilen Behälter und eine  Anweisung, wie die Wasserprobe zu entnehmen ist. Der Test ist im Voraus zu bezahlen und kostet etwa 160 €. Im Test werden die Schadstoffe ausgewiesen, es wird dabei jedoch kein Hinweis gegeben, ob das Wasser für den menschlichen Konsum geeignet ist oder nicht. Dieses ist aber leicht über Vergleichswerte im Internet herauszufinden.

Das Problem dieser Analysen ist jedoch, dass sich die Werte von heute auf morgen stark verändern können. So spielen Klima, Temperatur, Regelfälle, Erschütterungen etc. eine große Rolle. Alle Faktoren, die das Leitungsnetz beeinflussen, sei es dass Spannungsrisse auftreten oder Ablagerungen freigewaschen werden.

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