Obstgarten Teneriffa

Welche Früchte wachsen auf Teneriffa? In unserem Obstgarten auf Teneriffa reift zu jeder Jahreszeit eine ganze Reihe von Früchten in Bioqualität. Das Obstjahr beginnt mit dem ausklingenden Winter (Januar/Februar) in denen wir Zitronen, Orangen, Mandarinen und Grapefruit ernten. Dazu gehören auch unsere Specials wie Blutorangen und Bitterorangen. Daneben reifen die ersten Nispero und auch Cheremoya, Avocado und Bananen stehen zur Verfügung.

Obst von der Biofinca - Obstgarten Teneriffa

Bild: Fruchtgarten Teneriffa – Obst von der Biofinca

Das Frühjahr beginnt mit Papayas, Mispeln und leckeren Holunderblüten, die den Speiseplan anreichern.

Und im Sommer erfreuen wir uns neben vielen anderen Früchten an Pfirsichen, Pflaumen, Nektarinen, Feigen, Maulbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren.

Im Herbst sind es die Weintrauben, Maracuja, Passionsfrüchte, Äpfel, Birnen, Cheremoja, Pitanga, Litchi, Kaki, Sharon, Manga, Tomarillo, Limetten, Avocados und viele andere.

Das ganze Jahr über reifen Bananen, von denen wir 5 verschiedene Sorten im Obstgarten auf unserer Finca pflegen.

Obstgarten Teneriffa: der Standort ist wichtig

Welches Obst und Gemüse wächst auf Teneriffa? Diese Frage läßt sich so pauschal nicht beantworten. Einen Obstgarten auf Teneriffa anzulegen, funktioniert nicht überall mit dem gleichen Erfolg. Denn viele Obstsorten haben ihre ganz besonderen Vorlieben von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonne um optimal gedeihen zu können.

So sind es die z.B. die Bananen oder Papaya, die auf großen Obstplantagen in Meeresnähe  optimal gedeihen. Für viele andere Früchte ist diese niedrige Höhe absolut ungeeignet, so dass die Bäume überhaupt nicht tragen oder die Früchte am Baum verfaulen.

Andere Früchte gedeihen eher in Lagen zwischen 500 und 1000 Meter, dazu zählen Äpfel, Birnen, Kirschen usw. Auch unsere Kastanien fühlen sich erst ab 500 Meter Höhenlage richtig wohl.

Eine optimale Höhe für einen Fruchtgarten mit einer möglichst großen Vielfalt ist eine mittlere Höhe von 400-600 Meter. In dieser Höhe gedeihen noch viele Früchte, die das subtropische Klima benötigen, aber auch das typische Obst des warmgemäßigten Klimas.

Spezielle Bearbeitung der Böden

Nicht alle Obstsorten gedeihen auf dem gleichen Boden. Deswegen ist es auch notwendig auf den ph-Wert des Bodens zu achten, diesen auch mindestens jährlich zu kontrollieren und ggf. zu verändern.

Obstgarten Teneriffa inspiriert vom Fruchtgarten La Gomera

Natürlich haben wir uns als Gartenliebhaber auch andere Fincas auf Teneriffa aber auch La Gomera und El Hiero angesehen. Ein besonders beeindruckendes Lebenswerk ist der Fruchtgarten Argaga auf La Gomera von der Familie Schrader. In über 30 Jahren haben Gerd Schrader und seine Frau in einem steilen Barranco einen Fruchtgarten entstehen lassen.

Banane (Desserbanane / Cavendish) 
Die Banane gedeiht im tropischen und subtropischen Klima. Vom 30 cm hohen Setzling bis zur Ernte einer Staude dauert es rund 18 Monate. Während dieser Zeit müssen regelmäßig die Triebe, die sich kreisförmig um die Banane ausbilden, abgestochen werden. Es verbleibt nur ein Trieb, der bereits wieder heranwächst während sich die Staude der Hauptpflanze ausbildet. Nach der Ernte wird der Stamm gefällt und dem neuen Stamm Platz geschaffen. Die Banane ist reich an Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C.

 

Apfelbanane 
Die Frucht gedeiht im tropischen und  subtropischen Klima. Die Apelbanane ist eine Mutation der Gros Michel und galt in den 70er Jahren als an der Panamakrankeit ausgestorben. Sie konnte sich dann aber von Kuba ausgehend wieder verbreiten. Die Apfelbanane ist deutlich dicker als eine normale Banane, kantig in der Form und weniger süß als eine normale Banane. Biobananen erkennt man generell an kleinen, kreisrunden braunen Flecken, verursacht von Insekteneinstichen. Insekten ziehen den Saft aus der Schale. Fehlen diese braunen Punkte, wurden die Bananen mit Insektiziden besprüht.

 

 

Weintraube 

Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten

 

 

 

Orange 
Die Orange auch Apfelsine genannt (Apfel aus China) gehört in die Gattung der Zitrusfrüchte und  gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten Klima. Sie ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine. Die Erntezeit beginnt im Dezember und reicht je nach Sorte bis Mitte April.

 

 

Bitterorange
Die Orange auch Apfelsine genannt (Apfel aus China) gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten Klima. Sie ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine. Die Erntezeit beginnt im Dezeber und reicht bis Mitte Februar.

 

Blutorange
Die Orange auch Apfelsine genannt (Apfel aus China) gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten Klima. Sie ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine. Die Erntezeit beginnt im Dezeber und reicht bis Mitte Februar

 

Zitrone 
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten Klima.

 

 

 

Limette 
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten

 

 

 

Grapefruit 
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten

 

 

 

Mandarine 
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten

 

 

 

Orange 
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten

 

 

 

Orange 
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten

 

 

 

 

 

 

Cherimoya
Die Frucht gedeiht im tropischen, subtropischen und warmgemäßigten Klima und stammt ursprünglich aus den Anden in Südamerika. Die Reifezeit ist im Dezember/ Januar. Für den Verzehr schält und entkernt man die Frucht. Besonders lecker schmeckt sie mit einem Spritzer Zitronensaft. Sie ist voll an Vitamin C, Kalium, Kalzium, Traubenzucker und Phosphor. Der Cherimoya gilt als Aphrodisiakum für Mann und Frau.

 

Tomarillo
Die Tomarillo stammt aus dem Norden Südamerikas, den Anden Perus. Die Pflanze wächst schnell bis auf rund 2,5 m und eine erste Ernte ist bereits nach dem ersten Jahr möglich. Die Reifezeit ist von Oktober bis Januar. Die Tomarillo wird unreif geerntet und reift dann innerhalb weniger Tage. Beim Aufschneiden ähnelt sie von der Struktur einer Tomate, hat viele kleine Kerne. Für den Verzehr schält man die Haut ab oder löffelt die Tomarillo wie eine Kiwi mit Salz und Pfeffer oder mit Zucker. Sie kann als Obst aber auch als Chutney, Gemüsebeilage oder im Salat verwendet werden.

 

Japanische Wollmispel
Die Wollmispel (auch Nispero oder Loquat) stammt vermutlich aus dem Süden Japans und wird heute im mediterranen und subtropischen Klima angebaut. Die einförmige Frucht wird etwa 5 cm lang , ist sehr saftig und hat einen süß-saueren Geschmack.  Sie hat 2-3 große Kerne, die man geröstet auch als Kaffeeersatz verwenden kann. Die Nispero eignet sich für Obstsalate, Kuchen oder Marmelade. Besonders aromatisch ist die gedämpfte Frucht. Die Japansiche Wollmispel beinhaltet viel Kalium, Vitamin A und hat harntreibende Wirkung. Als Sirup wird sie auch gegen Husten und Heiserkeit eingesetzt.

 

 

Pitanga/ Surinamkirsche
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Surinamkirsche ist das östliche Südamerika bis Urugauy. Sie gedeiht in tropischen und suptropischen Klima und ist eine sehr robuste Pflanze, die sich auch als Gartenhecke eignet. Die reifen Früchte werden bis zu 5 cm groß und sind orangenrot bis dunkelpurpur gefärbt. Sie beinhalten einen Samen, der 7-12 mm groß ist. Die Surinamkirsche kann direkt vom Baum gegessen werden und hat keine lange Haltbarkeit. Der Geschmack ist exotisch, süß-säuerlich. Die Frucht eignet sich für exotische Marmeladen, Saft, Wein, Likör etc. Der Vitamin C Gehalt liegt bei 25 mg je 100 g Fruchtfleisch.

 

Echte Guave 
Die  Echte Guave ist eine Nutz- aber auch eine Medizinalpflanze. Der Baum wird bis zu 13 m hoch mit glatter Borke in grauer Farbe, die in Streifen abblättert. Die kugelförmigen Früchte weisen eine grün bis gelbliche Färbung auf, das Fruchtfleisch ist je nach Sorte weiß, gelb oder rosa und hat eine exotisch, fruchtigen Geruch. die Frucht hat viele harte Samen, die in der Mitte der Beere liegen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der echten Guave liegt in Südamerika. Die Frucht ist zum rohen verzehjtr geeignet, das Fruchtfleisch, weich und saftig. Die Frucht ist nur wenige Tage haltbar, bestens geeignet für Marmeladen, Gelee oder Desserts. Ein Aufguss der Blätter kann gegen durchfall verwendet werden. Eine antioxitative, antiallergene und antibiotische Wirkung der Blätter ist nachgewiesen. Die Echte Guave enthält Proteine, Calcium, Eisen, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin C (deutlich mehr als eine Orange)

 

Maracuja
Die Maracuja (passiflora flavicarpa) ist eine verholzende Kletterpflanze. Sie hat eine grüne Schale, die im Laufe der Reifezeit gelb wird und dann zu schrumpeln beginnt. Erst in diesem Stadium wird die Maracuja sehr schmackhaft, wo sie vorher  sehr säuerlich ist. Das gelbgrüne Fruchtfleisch enthält rund 200 schwarze, geleeartige Kerne, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Die Maracuja enthält viel Vitamin C (30-50mg/100ml), die B-Vitamine Riboflavin und Niacin, hat einen hohen Kalzium und Magnesiumgehalt. Ihren Ursprung hat die Maracuja, die aus der Gattung der Passionsblumen stammt, in Brasilien, Paraguay und dem nördlichen Argentinien. Sie kann in Höhen bis zu 1.500 Meter angebaut werden und ist eine auf Fremdbestäubung angewiesene Beere. Die Maracuja eignet sich zum Auslöffeln wie eine Kiwi, aber auch zur Saftgewinnung, für Eis und Dessertvariationen.

 

Passionsfrucht 
Die Passionsfrucht (passiflora edulis) ist eine sehr resistente, verholzende Kletterpflanze. Sie hat eine dunkle, fast violette Schale.  Das gelbgrüne Fruchtfleisch enthält rund 200 schwarze, geleeartige Kerne, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Die Maracuja enthält viel Vitamin C (30-50mg/100ml), die B-Vitamine Riboflavin und Niacin, hat einen hohen Kalzium und Magnesiumgehalt. Ihren Ursprung hat die Passionsfrucht, die aus der Gattung der Passionsblumen stammt, in Brasilien, Paraguay und dem nördlichen Argentinien. Sie kann in Höhen bis zu 2.300 Meter angebaut werden und ist eine selbstfruchtbare Beere.

 

Kaki
Die Kaki gehört zu den weltweit ältesten Kulturpflanzen, die ursprünglich aus Asien kommt. Sie gedeiht vorrangig im tropischen und subtropischen Klima. Die Frucht ist faustgroß und wird am Ende der Reifezeit im Spätherbst zuckersüß. Die Kaki weist einen hohen Tanningehalt auf, der als natürlicher Beißschutz vor Insekten gilt. Er hinterläßt beim Verzehr einen pelzigen Geschmack im Mund, was aber im Extremfall beim Schlucken bis zur Atemnot führen kann. Der Tanningehalt reduziert sich mit zunehmender Reife. Die vollreife Kaki hat eine glasig wirkende Haut und hat im Inneren braune Stellen, die kein Zeichen von Fäule darstellen, sondern vom hohen Zuckergehalt herrühren. Sie hat einen hohen Anteil an Provitamin A und anderen Vitaminen. Sie hat cholesterinsenkende und antioxidative Wirkung.

 

Scharon 
Die Scharon ist eine Züchtung der Kaki aus Israel, wobei ihr der Tanningehalt weitestgehend fehlt. Die Scharon kann auch im noch harten, unreifen Zustand verzehrt werden, ist dann aber bei weitem nicht so süß. Die meisten Kaki in den Supermärkten sind tatsächlich Scharon.

 

 

 

Sternfrucht 
Die Frucht gedeiht im tropischen und subtropischen Klima.

 

 

 

 

 

Avocado (Fuerte) 
Die Acocado ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse und stammt  ursprünglich aus dem feuchtwarmen tropischen Regenwald Zentralamerikas. Die Frucht gedeiht heute im tropischen, subtropischen und warmgemäßigtem Klima. Je nach Züchtung hat sie einen Fettgehalt von bis zu 30% und damit mit Abstand den höchsten Wert von allen bekannten Obst- und Gemüsesorten. Blätter und Früchte enthalten das Toxin Persin, das mit zunehmender Reife der Frucht abbaut.  Die Avocado ist reich an ungesättigten Fettsäuren, enthällt viel Kalium, Magnesium, Calcium und Natrium, gilt als cholesterinsenkend. Die Herstellung einer Avocado verbraucht etwa 70 Liter Wasser, in regenarmen Regionen bis zu 300 Liter. Die Avocado gehört zu den natürlichen Lieferanten von Salicylsäure und kann damit den Griff zu Kopfschmerztabletten vermeiden.

 

Avocado (Hass)

Die Sorte Hass ist keine Züchtung, sondern eine zufällige Mutation der Avocado. Der Kalifornier Rudolph Hass fand sie 1930 in seinem Garten. Alle Avocadopflanzen der Sorte Hass stammen letztendlich von dieser einen Pflanze ab.